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Eine Digitalkamera, auch digitaler Fotoapparat oder Digicam genannt, ist ein Fotoapparat, der als Aufnahmemedium anstatt eines Films einen elektronischen Bildwandler (Bildsensor) und ein digitales Speichermedium enthält.

 

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Tipp: mit einfacher Digicam gute Fotos machen

Irgendjemand wird immer eine alte Digicam besitzen. Vielleicht ihr selber, vielleicht eure Bekannten. Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen – im Urlaub, bei einem Familienfest oder einer anderen Gelegenheit und ihr müsst sie verwenden. Damit der Einsatz nicht in die Hose geht, hier einige Tipps.

Grundsätzlich gibt es eigentlich keine schlechten Kameras – nur schlechte Fotografierer. Oder – wie es Foto-Institution Ken Rockwell formuliert – deine Kamera spielt keine Rolle. Aber manchmal kommt man in die Verlegenheit, mit einem altmodischen, billigem Modell fotografieren zu müssen. Wenn man etwas nachhilft und die Schwächen kennt, kann man trotzdem gute Fotos machen. Hier unsere Tipps, mit denen man aus simpelstem Equipment das Beste heraus holen kann.

Grundregeln

Aufladen

Eine Digitalkamera ist sinnlos, wenn der Akku alle ist. Kleine, billige Kameras haben oft die schlechtesten Akkus. Vor allem, wenn diese Kameras alt sind. Ein Ersatzakku hilft immer. Außerdem sollte man die Kamera immer ausschalten, wenn sie nicht benötigt wird. Sollte ein kontinuierlicher Autofokus vorhanden sein, sollte man ihn abschalten, da sonst die Kamera ständig den Scharfstellmotor nutzt. Auch von der häufigen Benutzung der Wiedergabefunktion oder gar Fotonachbearbeitungen mit der Kamera sollte man die Finger lassen.
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Das Licht in der Front

Lichtquellen sollten eure Motive beleuchten. Das Licht sollte weder zwischen euch noch hinter dem Motiv liegen. Künstlerische Silhouetten-Effekte könnt ihr ein anderes Mal probieren.

Große Speicherkarte für viele Bilder

Nehmt von euren Motiven möglichst viele Bilder auf. Es ist immer noch besser, aus einer Bilderserie ein oder zwei gelungene Fotos aussuchen zu können, als mit einem einzelnen Bild dazustehen. Die meisten Kameras haben einen Serienbildmodus. Einschalten und mehrere Fotos machen. Dann ist es auch nicht so schlimm, wenn auf einem Bild ein Auge geschlossen ist, oder eine Grimasse gezogen wird. Selbst bei professionellen Shootings werden nur ein äußerst geringer Anteil der FOtos wirklich verwertet. Die Zahlen schwanken von 10 Prozent bis herunter zu nur einem Prozent.

Bei schlechten Lichtverhältnissen Blitz verwenden

An einem hellen, sonnigen Tag, wenn die Sonne fast senkrecht steht, sollte man den Blitz verwenden, um Schatten zu verhindern, sie sich durch die Augenhöhle und die Nase im Gesicht abzeichnen.
Die Blitzlichter auf einfachen Kameras taugen meist nicht dafür, dunkle Szenen gleichmäßig auszuleuchten. Wenn es irgendwie geht, sollte man den Blitz deaktiveren. Im Zweifelsfall macht man ein Bild mit und eines ohne Blitz, damit man später das bessere auswählen kann. In den letzten Jahren sind Kameras mit speziellen Aufnahmemodi erschienen, die für schlechtes Licht gemacht sind. Sollte so ein Modus vorhanden sein, sollte man den verwenden.
für die fertigen Bilder Auch die Rahmen für die Bilder

Kein Kreativmodi mit der Kamera

Die Vielzahl der ach so tollen kreativen Bildmodi, die irgendwas mit dem Bild anstellen, sind einfach grottenhaft schlecht. Ihre Effekte lassen sich mit Bildbearbeitungssoftware deutlich besser erzeugen – an normalen Fotos.

Nichts überstürzen

Billigkameras verfügen oft nicht über gute Bildstabilisierungsmechanismen. Oft fehlen sie sogar ganz. Sollte die Kamera die Belichtungszeit anzeigen, bedenkt folgende Daumenregel. Ihr könnt ungefähr bis zu einer Belichtungszeit, die dem Kehrwert der Brennweite entspricht, ruhig halten. Zoomt ansonsten lieber etwas heraus. Beispiel: Die Kamera ist auf eine (Kleinbild)-Brennweite von 50 mm eingestellt. Bis zu 1/50 Sekunde könnt ihr sie ungefähr ohne Bildstabilisierung ruhig halten. Darunter nicht mehr. Zoomt heraus – beispielsweise auf 30 mm und ihr könnt sie noch bis 1/30 Sekunde ruhig halten.

 

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